Adäquat Grotesk

Gleichermaßen inspiriert von Schriften der Schweizer Typografie sowie von aktuellen Gestaltungstrends, entstand die Adäquat Grotesk — eine Neo-Grotesk, die sich einerseits lesetypografische Gesetze zu Herzen nimmt, andererseits aber auch nuancierte Brüche wagt. Gewohnte Grundformen bestimmen in erster Linie das Bild und garantieren eine reibungsfreie Leserlichkeit über mittellange Textabschnitte. Der Gestaltungsgedanke wird jedoch an zweierlei Stelle aufgelöst: Bogeneinläufe einzelner Glyphen erinnern an Bogenbrechungen gebrochener Schriften, deren Formensprache geometrisch-digital inspiriert ist. Dieser formale Bruch ist als eine moderne Reminiszenz bzw. Würdigung an hiesige Vorfahren zu verstehen. Interpunktionen,Diakritika und Symbole stellen den zweiten Bruch dar. Sie sind überdimensioniert und sorgen für eine progressiven Charme im sonst ausgeglichenen und klassischen Duktus.