Ich fragte nach dem Weg: Erzählungen über Verlorenes

Die Weise, auf die wir Produkte und Materialismus bewerten, schwankte innerhalb der letzten
Jahrtausende stark zwischen Unmut und Akzeptanz. Schließlich führte die Entstehung der
Konsumgesellschaft dazu, dass wir mehr Gegenstände besitzen als je zuvor. Trotz dessen
fürchten wir uns davor, Dinge zu verlieren. Ihr Verlust resultiert nämlich im Verlust eines Teils des
Selbst, da unsere Beziehung zu ihnen tief bis ins kindliche Unterbewusstsein reicht. Antworten auf
Fragen über die Anzahl der verschwundenen Dinge, wo diese hingehen und was das in uns
bewirkt, finden sich in dieser Arbeit in einer Mischung aus Theorie und Nutzerlebnis wieder. Der
Leser oder die Leserin erfährt anhand des gespaltenen Designs und der magnetischen Wirkung
des Buches, woher Verlustangst kommt und wie er oder sie auf Verluste reagiert.